Frei sein = auf dem Wasser sein

Mittwoch, 31.08.2011

Montagabend begann mein Segelturn mit Benjamin..etwas anders als geplant, denn nach einer Tour durch den Hafen von Cape d'Agde (dort gab es nicht-schmelzendes Eis) und dem Austesten einer Rummelplatzattraktion, musst Benji sich erstmal übergeben ;) Super, da bin ich gerade mal ein paar Stunden da und schon sowas. Naja, aber  so war ich zumindest nicht die erste, die sich übergeben musste.

Ich mache ja schließlich zum ersten Mal eine RICHTIGE und lange Segeltour und da weiß man ja nie vonwegen Seekrankheit. Aber ich kann nur sagen. ICH LIEBE ES! Gut, ich muss zugeben, dass wir gestern das wunderschönste Wetter mit 30°C, Sonne und quasi inexistentem Wind hatten. Aber heute war der Wind dafür doppelt so stark und ich bin trotzdem nicht seekrank geworden..allerdings konnte ich es nicht unter Deck aushalten, mal ganz davon abgesehen, dass das auch gar nicht möglich war, da überall Flaschen, Bücher und Stifte rumkullerten. Morgens war es auch noch ganz schön windig, sodass wir es nit Windjacken aushielten. Ab Mittag kam dann aber die Sonne heraus und ich habe jetzt ein ganz schön rotes Gesicht, da ich ca. drei der sechs Stunden in der Sonne schlief ;) Typsich Marie, eben.

Nachmittags kamen wir dann in Sainte-Marie-de-la-Mèr an- einer wunderschönen, kleinen Hafenstadt mit tollem Strand, kleinen Gassen, einer Kirche bei der man auf's Dach klettern kann und WIFI im Hafen!! Was will der Mensch mehr? Nach einem Apéritif mit unserem Bootsnachbarn, Baden im Meer, besteigen eines Kirchendaches und dem Besichtigen einer heiligen Stätte der heiligen Sara (in der es nebenbei gesagt ca. 50°C heiß war), essen wir jetzt.

Mir geht es besser als gut und ich wünschte, ihr könntet das alles sehen!

Daher hier ein paar Fotos, die die Schönheit gar nicht widergeben können,

 Cape d'Agde...bei voller FahrtSte marie-de-la-mèrBesteigen des Kirchenturmsdie heilige Sara- richtig dick angezogenso sehen Kerzen bei 50°C Raumptemperatur ausblue LionCape d'Agde

Kuss und Gros Bisous,

Eure Marie

 

Freudentaumel

Mittwoch, 24.08.2011

Heute ist schon Mittwoch - die Hälfte meiner letzten Woche in Pierrelatte ist also schon angebrochen und die ersten beiden Tage sind wie im Flug vergangen. Sonntag berichtete ich ja bereits vom vielen Baden und essen und es-sich-gut-gehen-lassen. Montagabend kam Ben dann zu mir ins Schloss, damit ich nicht ganz alleine bin, jetzt da Ramona und Luc nicht mehr da sind.

Das Taumeln an diesem Abend begann schon als Ben seinen Kofferaum öffnete und einen Blumenstrauß hervorzauberte...weil ich so traurig war, dass er es am Sonntag nicht geschafft hatte, mit uns abends essen zu gehen..der letzte Blumenstrauß, den ich von einem Mann bekommen habe, war der klägliche Versuch nach fünf Jahren Beziehung, mich zurückzuholen. Wohlgemerkt ein einziger Blumenstrauß nach fünf Jahren!

Wir gingen dann erstmal baden, da es auch abends um halb sieben noch knappe 30°C waren..zurück im Schloss, "au bord du lac", also am Ufer des Teiches sitzend, gab es dann Salat, Baguette und frommage blanc à la creme de marron..hhmmm..eigentlich schon gar nicht mehr zu toppen. Die Kanufahrt unter Sternenhimmel bei 28°C um 21.30 Uhr auf "meinem" kleinen Teich, setzte dem Ganzen dann aber doch noch die Krone auf..in den Sternenhimmel schauend und fast vergessend, dass ich bald zurück muss, wurde ich dann aber doch in die Wirklichkeit zurückgeholt- jemand rief meinen Namen.

Marc, ein waschechter Pariser und Freund von Alain, brauchte meine Hilfe- er und seine Familie wollten nämlich eine Nacht im Schloss schlafen und fanden die Schlüssel nicht. Es stellte sich heraus, dass Marc unglaublich nett ist und Ben und mich noch in eine Crêperie einlud (wohlgemerkt gegen 22Uhr). Wir sagten natürlich zu und fanden uns wenig später (ich zitiere Benjamin " Juchuh, endlich mal jemand, der weiß wie man Auto fährt!" - wir fuhren nämlich in Bens Auto und mit Karacho, Marc immer hinterher durch die Nacht) an einem Tisch mit Marcs Pariser Familie sitzend wieder. Der Abend war toll und feucht-fröhlich, nur den Kaffee (den ich ja sonst nie trinke) hätte ich mir um halb zwölf doch lieber sparen sollen..bis halb drei lag ich dann nämlich wach. Die Details der Nacht behalte ich natürlich, ganz Gentle-Frau, für mich. Eins kann ich jedoch verraten, die Blumen, die Bootsfahrt und die Crêpes können noch übertroffen werden.

Nach diesem langen Abend bin ich zumindest dem Wort "Freudentaumel" etwas näher gekommen. Man ist so sorglos und unbekümmert, dass einem beinahe schwindlig wird vor Glück- und das ganz unabhängig davon, ob man sich auf einem wackeligen Kanu befindet oder nicht.

Ich habe so viel Glück gehabt, dass ich in Pierrelatte bleiben konnte und das vor allem dank Papa. Ich danke Dir sehr für Deine Eingebung mit der Krokofarm...mir haben sie auf jeden Fall Glück gebracht..wenn auch nur für eine begrenzte Zeit, aber wer kann schon immer Glück haben?!

Kuss und Gros Bisous an alle,

Eure Marie

Hier noch ein Lied, dass genau zu meiner Stimmung und zu meinem Namen passt:

"Oh Marie"

http://www.youtube.com/watch?v=W74tU2d25w0

Heißestes Wochenende des Sommers

Montag, 22.08.2011

An diesem Wochenende durfte ich die heißesten Tage des Sommers erleben- 40°C im Schatten, wenn man dem Wetterbericht Glauben schenken darf. Meiner Meinung nach waren es ungefähr 60°C in der Sonne und 45°C im Schatten ;)!

Ich habe glücklicher Weise Freitag bis Sonntag mit Ramona, Luc, Adrian (Ramonas Sohn) und Sandra (Ramonas Schwetser) verbingen dürfen..wir fanden auch jeden Tag einen Pool, weshalb es sich gut aushalten ließ. Wenn wir nicht gerade im Wasser waren, haben wir herrlich gegessen und gequatscht..das war ein richtiges provenzialisches Wochenende: lange Schlafen, viel und mit Vielen essen, Melone, Pfirsische, Rosé, "La Belle Histoire" gucken und ausgiebiges Baden.

Gestern Abend haben wir schonmal ein bisschen Abschied gefeiert- in Fontaine de Vaucluse (dort war ich mit Willeke und Papa) - einen besseren Rahmen hätte es für diesen Abend nicht geben können!

Es wird immer spürbarer..die letzte Woceh ist angebrochen und die Sehnsucht plagt mich schon jetzt..hier ein paar Fotos, die diese Sehnsucht erklären:

drei Grazien: Ramona, Sandra, MarieWasserspieleHahn im Korballe vereintAlain und ichFontaine de Vaucluseder einsame Baum und ichGruppenfotolecker-Desstert ;)9. Monat

Kuss und Gros Bisous an alle

und Große Bisons an Mutti,

Eure Marie

 

Ein paar Fotos

Mittwoch, 17.08.2011

Hier nun endlich die versprochenen Fotos:

Bollène (ggü von Bens Wohnung)trois croixBlick über Bollèneim Hintergrund: Einfahrt zu Bens WohnungKatzebeim Trompettisten zuhaus'unser AbendbrotTomaten und Basilikum aus dem eigenen Gartenhausgemachtes OlivenölBrandverletzung in Form vom Auspuff von bens Auto wegen zu viel Rosé

Sprung ins kalte Wasser...

Montag, 15.08.2011

Je näher das Ende meines Frankreichsaufenthaltes rückt, desto mehr scheint mich das Glück zu verlassen.

Vom ersten Teil der Woche gibt es nicht so viel zu berichten, außer dass ich Kartoffelsalat mit Boulletten gemacht habe und die deutsche Küche bei Ramona, Luc und Benji großen Anklang fand. Auf der Arbeit war viel los, da heute das Ferienende in Frankreich ist und die Leute vorher noch einmal ihre freie Zeit genutzt haben, um herumzureisen und Krokos anzugucken. Freitagabend war ich mit Benji bei einem seiner ältesten Freunde, einem Tropettisten - der im Übrigen auch klassiche Musik spielt, Oma. Der Abend war wirklich toll, bis auf das ich etwas zu tief ins Glas gesguckt habe..Rosé, Whisky und Selbstgebrauter vertragen sich nicht sonderlich gut..vor allem, wenn man sonst nicht trinkt. Aber eigentlich trinke ich jetzt alle 2, 3 Tage mal ein Glas Rosé, da das hier in der Provence Pflicht ist. Am Samstagmorgen hatte ich auf jeden Fall gehörig Kopfschmerzen, was mir meinen Arbeitstag nicht gerade erleichterte..ich hatte Freitag nämlich frei und arbeitete am Samstag, weil ein Jazzkonzert auf der Farm stattfand, dass ich mitorganisiert hatte..leider war es der totale Reinfall, da sowieso schon wenig Besucher auf der Farm waren, aber um die Band um 17h30 dann quasi nur fürs Personal spielte. Es wurde dann gegen Feierabend noch schlimmer, als Benji mir mitteilte, dass sein Auto nicht repariert werden konnte ( es ist schon das zweite Mal, dass es kaputt geht und er musste bereits am Morgen per Fahrrad (40min) bis zu mir fahren, da ich sein Portmonnaie in meiner Tasche vergessen hatte..P.S. wer es nicht gemerkt hat, die Pechsträhne hat bereits begonnen). Das bedeutete, dass er nicht kommen konnte, um mich abzuholen...so musste ich im Schloss schlafen und das wiederum hieß, dass ich arbeiten musste- ein doppelter Arbeitstag also, bis 1 Uhr nachts. Super! Ich war echt bedient und ließ Ben das auch spüren (virtuell, per Mail natürlich). Daraufhin meldete er sich bis Sonntagnachmittag auch nicht und ich ging mit Alain, Ramona, Patrick, Michelle und Luc essen- so aß ich auch meine ersten Froschschenkel!!! Allerdings nicht am Stück, sondern es war so etwas wie Geschentzeltes und wirklich gut, muss ich zugeben!

Nachmittags kam die eingeschnappte Leberwurst dann aber doch noch mit dem Auto seines Bruders udn wir fuhren baden..wir kamen am See an, und die Sonne verschwand hinter den Wolken..20min später flüchteten wir vor den Blitzen und schwarzen Wolken. In Bollène regnete es aber glücklicher Weise noch nicht und so konnten wir noch joggen gehen. Also, ds heißt, ICH bin gejoggt und Ben für mir mit dem Fahrrad hinterher, da er wegen seines Knöchels noch nicht joggen kann...ganze 4-5km und 35min habe ich durchgehalten- dank meiner neuen SUPERlaufschuhe ;)

Heute war dann endich mal wieder wundervolles Wetter und wir fuhren an die Ardèche nach Saint Martin d'Ardèche, wo wir schon einmal waren.

Dort stürzte ich mich erst einmal von der 10-Meter-Klippe, weil Ben mir eröffnete, dass ihn sein Vater morgens angerufen hatte, um ihn an den 60. Geburtstag seines Onkels zu erinnern- am 3. September!!! Putain, was war da gleich nochmal...achja, da wollten wir auf dem Meer rumschippern bis nach Nizza, um dort Papa zu treffen! Ich krieg' echt die Krise...jetzt müssen wir mal sehen, ob wir nach dem 3. nach fahren und ich meinen Flug umbuche..ach, was für ein scheiß Pechsträhne!

So und jetzt hab ich Hunger..Fotos stelle ich morgen ein,

Kuss und Gros Bisous an alle,

Eure Marie

Retro-Wochenende

Montag, 08.08.2011

Dieses Wochenende war ein "retro"- einerseits, weil Samstag der Tanzabend unter dem Motto "Retromusik" stand, andererseits weil ich Samstagvormittag mal wieder in Avignon war.

Das Wochenende wurde aber wunderbar eingeleitet von einem Gospelkonzert des "Golden gate quartets". Vier ältere Herren, mit unverwechselbaren Stimmen- und wenn ich sage alt, dann meine ich damit unter anderem 84 Jahre alt! Eine Stimme schöner als die andere und eine tolle Stimmung- so kann man den Freitagabend doch richtig genießen. Hier mal ein Link zu einem Lied/Gebet, dass sie selbst vertont und am Freitag gesungen haben:

http://www.youtube.com/watch?v=qzwu1ToiE1M

Samstag waren wir dann nachmittags in Avignon, was leichte nostalgische Gefühle in mir weckte. Ich klingelte sogar bei Isabelle. Sie war natürlich nicht da - wie immer. Es war ganz schön heiß und stickig in Avignon und der mistral, der dort sonst immer wehte, fehlte mir beinahe..der Ausgleich kam dann aber abends, als es um 1Uhr anfing zu regnen..um ehrlich zu sein- zu meinem Glück, da ich sonst wahrscheinlich bis 4 Uhr morgen hätte arbeiten müssen! Es war nämlich eine Mordsstimmung unter den Gästen (dank durch uns verteilter Cowboyhüte und Perrücken)...für mich war es einfach nur anstrengend, da wir drei Leute weniger waren als sonst und ich mit einem 15-jährigen zu kämpfen hatte, der nichts, absolut nichts machte, was man ihm sagte und noch nie vorher in der Gastronomie gearbeitet hatte. Ich trug also diesmal nicht nur die meisten Teller, sondern auch die Verantwortung..wenigstens wurde ich endlich für die letzten beiden Male bezahlt..ziemlich schlecht, um ehrlich zu sein..aber so oft wie ich mit Alain und Anhang esse, will ich das mal so hinnehmen..aber für 23h Arbeit 140€..naja..Alain ist eben doch ein Abzocker! auf der Fahrt nach AvignonTanzabendAlexheiße Braut mit gefakten Haaren udn gefakter Zigarette

Ansonsten nix Neues, außer, dass eine Bootstour vom Cape d'Agde bis nach Nizza vom 01.09.- 06.09. geplant ist..ich hoffe mal, dass das Wetter uns keinen Strich durch die Rechnung macht..zur Zeit regnet es nämlich wieder den ganzen Tag!

Liebe Grüße auch nach NY,

Kuss und gros bisous an alle,

Eure Marie

Impressionen

Donnerstag, 04.08.2011

Hier ein paar Bilder von den letzten sonnigen Tagen in Pierrelatte...vielleicht kann ich Euch so den Regen-Sommer-Blues ein wenig vertreiben. Ich habe die letzten Tage immer gut gegessen, hatte jeden Abend nette Gesellschaft und auf der Arbeit ist auch viel los, da wir bis 15. August Hochsaison haben. Rundum-wohlfühlprogramm sozusagen. Heute Abend werde ich dann mal ausnahmsweise früh schlafen gehen und morgen Abend geht es wieder auf ein Konzert mit Benjamin- Gospelsingers (aber nur vier und nicht ein riesen Chor).

Sonntagmittag-austernessengroße RundePierre's Garten- Obsthändler müsste man sein!OfenAlain in Aktionso muss es sein: die Männer kochenPool mit Massagefunktion :)Weintrau[M]ben

Kuss et gros bisous,

Eure Marie

Endlich wieder Sonne

Sonntag, 31.07.2011

Endlich kann ich wieder von meinen Erlebnissen berichten, während ich in der Sonne sitze. Bei Euch regnet es wahrscheinlich immer noch, aber ich werde Euch ein paar Sonnenstrahlen vorbeischicken, damit es auch in Deutschland endlich Sommer wird.

Donnerstagabend war ich in Bourg Saint Andéol auf einem Konzert- 50er Jahre
Roch n'Roll..ich hatte mir extra eine Tolle zurechtgezupft und dann waren wir quasi die einzigen unter 40-Jährigen da..trotzdem war das Konzert dank der tollen Band  "Poulpe Again" super und auch die Franzosen können so richtig abrocken ;) Ich habe Benji sogar auch einmal dazu überreden können, mit mir zu tanzen- auch wieder so ein Tanzmuffel. Aber da ich die Schritte beim Roch n' Roll nicht kenne, war es vll auch besser so ;) Wir haben den anderen Semi-Professionnellen lieber zugeguckt. Dafür habe ich mir aber vorgenommen, einen Roch n' Roll-Kurs zu machen, wenn ich wieder nach Dortmund komme.

Freitag ist außer einem endlich mal wieder ruhigem Tag auf der Arbeit nicht viel passiert. Abends habe ich mal wieder Wall-E geguckt- das ging auch gut auf französisch, da in dem Film ja nicht so viel gesprochen wird ;) Ach ja, außerdem habe ich Freitagabend mein Handy aus dem zweiten Stock auf den Steinfußboden im Erdgeschoss fallen lassen..keiner weiß wieso ich das gemacht habe, ich am wenigsten...ich habe auf jeden Fal alle 1000 Teile wieder zusammen gesammelt und - gesetz. Es geht auch noch an, aber das Display scheint diesen 10m-Sturz nicht überlebt zu haben..jetzt hab ich also erstmal kein Handy mehr. Samsatgabend habe ich dafür ab 19 Uhr wieder im Schloss gearbeit. Diesmal auch nicht wieder 17h, sondern nur acht, da ich ja erst so spät angefangen habe. Es war auch wieder super, abgesehen von dem "Musikantenstadl", der extra für die gestrige goldene Hochzeit engagiert wurde.

Heute Morgen wurde ich dann auch erst um halb elf von der lauten Musik geweckt, die Alain angemacht hatte. Wir frühstückten zusammen (Pierre, Alain, Alain's Tochter und ich) und dann ging es zu Christo, einem weiteren Obsthändler, um Melonen und ähnliches zu holen..ganz schön beeindruckend diese riesigen Pflückanlagen..

Als wir zurückkamen, warteten schon Ramona, Luc, Ramona's Schwester und ihre Kinder auf uns, um zusammen Mittag zu essen. Das taten wir dann auch...von halb eins bis kurz vor vier ;)! Melonen, Schinken, Ente, Gambas und Austern- und ich habe auch zum ersten Mal eine Auster gegessen..ähhm, ja- das war aber auch die erste und letzte für die nächsten Jahre. Außerdem hatte ich noch ein anderes fischiges Erlebnis am Morgen- Alain weihte uns nämlich in sein Mittagsschlafgeheimnis ein: er liegt immer in einer bestimmten Stellung direkt am Ufer des Teichs mit den Füßen im Wasser. Das tat ich ihm dann heute Morgen nach und siehe da- zig kleine Fischchen kamen angeschwommen, um mir eine Gratis-Pediküre zu verpassen..das kitzelt megamäßig, aber ich könnte mich dran gewöhnen ;)

So, jetzt muss ich mal wieder mit meiner Liege umziehen, denn im Schatten ist es kalt!!

 

Kuss und Gros Bisous an alle,

Eure Marie

Mädelsabend

Mittwoch, 27.07.2011

Heute Abend habe ich einen richtigen Mädelsabend mit Vanessa in La Garde Adhémar gemacht. Das ist das kleine Dörfchen auf der Spitze eines Hügels, von dem ich schon einmal berichtet hatte, ich aber leider keinen Fotoapparat dabei hatte. Deshalb hier einige Eindrücke von dessen Schönheit..teilweise leider etwas dunkel auf Grund der Uhrzeit ;)Gässchen in AdhémaridyllischVanessa mit ihren GeschenkenVanyKräutergartenim Kräutergarten

Traumhaustrautes Paar

Liebe Grüße vom Speckgespenst

Kuss et gros Bisous an alle,

Eure Marie

 

Volles Rohr Provence

Montag, 25.07.2011

Dieses Wochenende habe ich wieder voll ausgenutzt, um die Provence zu erkunden.

Freitagabend nach der Arbeit ging es nach Bollène, wo ich einem tollen und dazu noch kostenlosen Konzert lauschen durfte. Die besten Musikschüler aus Riga formten ein Symphonieorchester und spielten zusammen mit einem italienischen Starklarinettisten…Mozart, Tchaikopfski und Bizet..einfach himmlisch. Am Samstag konnte ich dann mal wieder ausschlafen und mittags fuhren Benjamin und ich nach Nyons und machten eine kleine Radtour. Der Hinweg war für mich die reinste Tortur, da es stetig bergauf ging, was ich aber zum Glück erst richtig wahrnahm, als ich bei der Rücktour mit Karacho wieder runter fahren konnte. Alles in allem war es aber toll, da die Umgebung einfach umwerfend ist- ein Mittagessen inmitten von rotem Sand auf einem Gipfel, da lässt man sich doch auch ein bisschen Steigung gefallen. Anschließend ging es mit dem Fahrrad durch die engen, historischen Gassen von Nyons. Nyons ist dermaßen schön, dass man gar nicht wieder weg möchte…falls mir also jemand etwas Gutes tun möchte, das passende Haus für mich habe ich dort schon gefunden ;)

Abends ging es dann zum Geburtstagsessen nach Saint Paul Trois Châteaux, da Benjamin am Sonntag Geburtstag hatte..und, weil ich keine Lust mehr auf Pizza hatte*hahha* Auf jeden Fall war es unglaublich lecker, wie dieses Bild beweist:Magret de Canard..mit Mandeln udn Honigsauce..hhmhm

Sonntag wollte ich eigentlich einen Kuchen backen, wir hatten auch alles eingekauft..außer Butter, deshalb gab es einen improvisierten Kuchen, aber wenigstens mit Kerze:Happy Birthday

Nachmittags besichtigten wir dann eine der vielen Grotten in der Gegend, die Grotte de Saint Marcel. Ich war ja schon einmal in einer Salzmiene, aber das Sonntag war wirklich beeindruckend. 15km lange Gänge, bis zu 50m hohe Decken und Stalacktieten, die die Form eines Engels haben..ach ja, und nicht zu vergessen, beleuchtete „Brunnen“ mit klarstem Wasser. Als Krönung gab es zwei musikalische Animationen, bei denen man anfangs völlig im Dunkeln stand und dann immer wieder akzentuiert Stalacktieten etc. beleuchtet wurden..umwerfend! Danach waren wir noch in Pont Saint Esprit, haben ein Glas Sirupwasser getrunken, den Trödelmarkt abgelaufen und uns die Kathedrale angeguckt. Nebenan gab es sogar eine Ausstellung eines deutschen Künstlers. Hunde mit ganz langen Beinen, Arme und Ähnliches und das alles aus Pappmaschee. Das war aber ehrlich gesagt ziemlich hässlich ;)Blick aus dem Fenster auf der Fahrt nach NyonsFahrradtour mit tollem, neuen Sportshirt :)vor dieser Kulisse haben wir Mittag gegessendie Brücke von Nyons- der weiße Punkt bin ichLa Tour de RandonnéeDetailansicht mit Affen- und Kuhkopfoh mann, ich bin so unglaublich fotogen!Panorama NyonsGrotte de St Marceldie Orgelhelles Licht von oben

Kuss und gros bisous an alle,

Eure Marie

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